Kanchenjunga-Trekking - auf den Spuren des Gottes des Reichtums

Der dritthöchste Berg der Erde, der Kanchenjunga, liegt exakt auf der Grenze zwischen Nepal und dem indischen Bundesstaat Sikkim. Er ist wohl der heiligste unter den Achttausendern. Für die Buddhisten Sikkims und Tibets steht er einerseits für den göttlichen Schutz; andererseits hat der Gott des Reichtums, Vaisravana (Kuberea), in diesen unendlichen Höhen seine angemessene Wohnstatt. Mit 8586 m gehört er nach dem K2 und dem Mt. Everest zu den wirklichen Giganten des Himalayas. Die Erstbesteigung erfolgte 1955 durch den britischen Expeditionstrupp um George Band und Joe Brown.



Der Kantsch, wie er im Bergsteigerjargon oft genannt wird, erhielt seinen Namen aus dem Tibetischen und bedeutet so viel wie die „Fünf Schatzkammern (Schätze) des großen Schnees“. Zurückzuführen ist dies höchstwahrscheinlich auf die fünf Gipfel des Kanchenjunga-Massivs, dessen Bergkämme vom Hauptgipfel aus x-förmig in alle Himmelsrichtungen verlaufen. Alten Aufzeichnungen entsprechend soll auf jedem der fünf Gipfel ein Schatz verborgen sein. Gold enthalte der Schatz des höchsten Gipfels, die anderen jeweils Silber, Juwelen, Getreide und heilige Schriften. Diesen fünf Schätzen wohnt eine spirituelle Bedeutung inne, denn Gold, Silber und Juwelen können versinnbildlicht als Weisheit und Mitleid auf dem Weg zur Erleuchtung gefunden werden.



Der Trail an sich verläuft im östlichsten Zipfel Nepals, direkt am Fuße des Kanchenjunga, zwischen Reisterrassen und Rhododendronwäldern entlang und gehört zu den einsamsten Trekkingtouren im Himalaya-Massiv. Früher waren es hauptsächlich die großen Expeditionen, die in diese entlegenen Täler aufbrachen. Aktuell können auch erfahrene Trekker bis zum Basislager vordringen. Dieses ist ein wahres Eldorado für spektakuläre Foto- und Panoramaaufnahmen der eisgepanzerten Nordwand. Die abgeschiedene Lage mit ihrer noch unverfälschten nepalesischen Gebirgskultur macht den Reiz dieser Gegend aus und entschädigt für so manch anspruchsvollen Abschnitt dieser Zelttrekkingtour.




Bildergalerie Kanchenjunga

Dorf Gyabla Passquerung im Kanchenjunga-Massiv TATA Transport Rhododendronblüte im Ghunsa-Khola-Tal Kanchenjunga Peak Das Yak  (Himalayarind) Blick ins Himalaya vom Mirgin-La-Pass Lagerplatz auf dem Kanchenjunga Trek

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